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Herzlich Willkommen auf der Homepage der SG-EN-SÜD

Wir freuen uns über Ihren Besuch und stehen bei Rückfragen gerne zur Verfügung.

Kommen Sie doch mal Mittwochs oder Freitags auf eine Schachpartie in unser Vereinsheim.

Spielbetrieb: Freitag 19:00-00:00 Uhr Jugendspielbetrieb: Mittwoch von 17:00-19:00 Uhr (Training) & Freitag: 17:00-19:00 Uhr

Ort: Vereinsheim an der Rennbahn, Jesinghauserstr. 50, in 58332 Schwelm

Aktuelles

SG EN – Süd trauert um Wolfgang Jacobi

Anfang November verstarb im Alter von 71 Jahren unser langjähriges Vereinsmitglied, Wolfgang Jacobi. Leider ließ es seine Gesundheit im letzten Jahr nicht mehr zu, die Vereinsabende zu besuchen und aktiv am Spiel teilzunehmen. In den zurückliegenden Jahrzehnten saß er zunächst für den Schwelmer Schachverein, später für die SG EN – Süd in der ersten und zweiten Mannschaft am Brett.  

Wer durch Schwelm ging, sah ihn aber auch häufig an der Freiluftschachanlage am Bürgerplatz, wo er die großen Figuren bediente. Mindestens genau so engagiert ging er seit Eröffnung der Boule – Anlage im Schwelmer Bahnhofspark beim Spiel mit den großen und kleinen Kugeln zu Werke. Neben seinen sportlichen Aktivitäten galt Wolfgangs Interesse in hohem Maße der Malerei. Auf diversen Ausstellungen präsentierte er -meist auf Leinwänden- seine Bilder.

Wolfgangs ganz große Leidenschaft aber war das Fotografieren. Seine Kamera lag immer griffbereit. Unzählige Artikel in der örtlichen Presse über Jugend- oder Seniorenmeisterschaften sowie ausführliche Berichte über den Ligabetrieb entsprangen seiner Feder, oft garniert mit seinen Schnappschüssen. Ob als Autor für den „Hagener Schachspiegel“ oder die „Westfalenpost“: Wolfgang nahm sich reichlich Zeit, um den interessierten Leser alles Wissenswerte über das königliche Spiel zu präsentieren. Bei den „Dortmunder Schachtagen“, die in den 80er und 90er Jahren noch im Westfalenpark ausgetragen wurden, war auch die damalige Weltspitze vor seiner Kamera nicht sicher. Zu Hause entwickelte er dann in seiner Dunkelkammer die Fotos, an der anschließend zahlreiche Schachspieler ihre helle Freude hatten.

Auch sein Wortwitz trug am und neben dem Brett zur Erheiterung bei. So hieß es, wenn drei Spieler mehrere Blitzpartien untereinander spielen wollten, schon lange nicht mehr: „Der Verlierer steht auf!“ sondern „Wer aufsteht, bleibt sitzen!“

 

Als ich 1976 dem Schwelmer Schachverein beitrat, war Wolfgang Jugendwart. Er vermittelte uns Jugendlichen den Spaß am Schach, übertrug uns Verantwortung und war oft mit uns auf Schachtour – auch ohne eigenes Auto. Meine Begeisterung für das Schachspiel und mein Engagement in der Jugendarbeit sind sicherlich auch sein Verdienst.

Wolfgang hat die Schachbühne verlassen. Die SG EN – Süd trauert um ein treues Vereinsmitglied.

 

Für den Vorstand

Norbert Bruchmann

6.Runde der Stadtmeisterschaft am 24.11.2017

Paarungsliste der 6. Runde

Teilnehmer          Punkte - Teilnehmer          Punkte  Ergebnis 
Flockenhaus, Robert   (3)  - Bruchmann, Norbert    (5)      - 
Nasoyan, Maksim       (3)  - Rüdiger, Günter       (3½)     - 
Czychon, Ronald       (2½) - Florian Krause        (2½)     - 
Schwenger, Kurt       (2½) - Krake, Michael        (2½)     - 
Schröder, Ulrich      (2½) - Tomasjan, Samuel      (1)      - 
Gross, Friedrich      (2)  - Manns, Fritz          (1)      - 
Nasoyan, Narek        (0)  - Ollhoff, Hans Werner  (2)      - 

 

Eine vollständige Aufstellung der Runden und Ergebnisse findet man hier!

5. Runde Stadtmeisterschaft

Paarungsliste der 5. Runde am 10.11.2017

Teilnehmer          Punkte - Teilnehmer          Punkte  Ergebnis 
Bruchmann, Norbert    (4)  - Schwenger, Kurt       (2½)   1 - 0
Florian Krause        (2½) - Nasoyan, Maksim       (3)      - 
Ollhoff, Hans Werner  (2)  - Rüdiger, Günter       (2½)   0 - 1
Krake, Michael        (2)  - Schröder, Ulrich      (2)    ½ - ½
Flockenhaus, Robert   (2)  - Gross, Friedrich      (2)    1 - 0
Manns, Fritz          (1)  - Czychon, Ronald       (1½)   0 - 1
Tomasjan, Samuel      (1)  - Nasoyan, Narek        (0)      - 

 

Eine vollständige Aufstellung der Runden und Ergebnisse findet man hier!

NRW Meisterschaft: 3. Platz für Stefan!

Nach einem spannenden Turnier belegte Stefan Arndt bei der NRW Meisterschaft in Hennef den 3. Platz. Trotz der knapp verpassten Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft überwog bei ihm die Freude nach dem Sprung aufs Treppchen, da er sehr solide gespielt und in den meisten Partien das Geschehen diktiert hatte.

In Emsdetten war Stefan im letzten Jahr ein wenig hinter seinen eigenen Erwartungen zurück geblieben, obwohl er mit zum Favoritenkreis zählte. Auch diesmal waren die Aussichten, ganz vorne mitzumischen, nicht schlecht. Die Spitzengruppe lag von der DWZ her dicht beisammen, so dass alles möglich schien.

Stefan erwischte mit den weißen Figuren bei seinem Sieg gegen den ehemaligen Wuppertaler Spieler, Heiko Kesseler, einen Auftakt nach Maß. Überhaupt gestaltete er seine Partien, in denen er selbst eröffnen durfte, mit 3,5 Punkten aus 4 Begegnungen sehr erfolgreich. Interessanterweise kam jeweils die Sizilianische Verteidigung aufs Brett, auf die Stefan verschiedene Abspiele vorbereitet hatte. So präsentierte er zunächst den Grand – Prix – Angriff, um in den darauf folgenden Begegnungen mit Sf3 fortzusetzen, was zu Varianten von Najdorf, Scheveninger und Rossolimo führte.

Leider gelangen ihm mit den schwarzen Steinen bei einer Niederlage nur zwei Punkteteilungen, obwohl gerade in der wichtigen Partie gegen den alten und neuen Titelträger, Eugen Heinert, sicherlich mehr drin war. Nach einem ungenauen Turmzug nahm er aus „Sicherheitsgründen“ die Remisofferte seines Kontrahenten, der bei der Entwicklung seiner Figuren noch etwas Nachholbedarf hatte, an. Trotz des nicht vermeidbaren Damentauschs hätten seine aktiven Türme Stefan womöglich den vollen Punkt beschert.

Gegen Vizemeister Dominic Plassmann besaß Stefan bereits Materialvorteil und schien einen direkten Konkurrenten um die Meisterschaft abschütteln zu können. Dieser brachte sich jedoch mit der Besetzung der a – Linie wieder ins Spiel, so dass für Stefan nur noch eine Rettung in ein Dauerschach möglich war. Die einzige Niederlage bedeutete dann das Aus aller Titelhoffnungen. Gegen Stephen Kutzner wählte er in der vorletzten Runde im Spanier die verzögerte Steinitz – Variante. Nachdem bereits etliche Figuren abgetauscht waren, entschied sich Stefan zu einem Einritt seines Springers nach e3. Das Naschen eines Bauern auf h4 kostete ihn jedoch wenig später die Partie.

Die Bronzemedaille sicherte er sich in der Schlussrunde nach vorschriftsmäßigem Bauernvormarsch am Damenflügel und anschließendem Qualitätsgewinn.

Eine bessere Platzierung für einen Spieler der SG EN – Süd gab es bislang nicht. Herzlichen Glückwunsch vom gesamten Verein!

 

Hinweis zu den Terminen in der Jugend

Die Trainingszeiten der Jugend und die Zeiten des Jugendspielbetriebs werden demnächst im Kalender aktualisiert. Während der Herbstferien findet der Jugendspielbetrieb freitags wie gewohnt statt, das Jugendtraining am Mitwoch entfällt während der Ferien.

Der d-Bauer im Fokus – 1. Mannschaft entführt einen Punkt aus Lippstadt!

Am 2. Spieltag konnte unsere 1. Mannschaft in dieser Saison den ersten Punkt in der NRW – Klasse einfahren. Mit dem 4:4 in Lippstadt durften wir alles in allem zufrieden sein, auch wenn beim Stande von 3,5:3,5 sogar noch ein Auswärtssieg möglich war, nachdem Martin in ein klar gewonnenes Endspiel abgewickelt hatte. Doch der materielle Vorteil hätte sich kurz vor Schluss nur mit einem zentralisierten Monarchen verwerten lassen. So war Martins Ärger über die verpasste Gelegenheit verständlich, weil er der Partie bis dahin seinen Stempel aufgedrückt und keinerlei Gegenspiel zugelassen hatte. Zuvor hatten Achim, Eugen und Norbert mit ihren Siegen sowie Stefan Arndt mit seinem Remis für den Gleichstand gesorgt.

Kurzfristig hatte Luis für die Begegnung in Lippstadt abgesagt. Mit Maksim feierte einer unserer Nachwuchsspieler seine Premiere auf Landesebene. Dass er mit dem Vorstoß seines d – Bauern eine strategisch zweischneidige Entscheidung getroffen hatte, war ihm bereits bei Ausführung seines Zuges bewusst. Letztlich erwies sich seine Idee tatsächlich als vorteilhaft für den Gegner, so dass dieser später folgerichtig den Punkt für sich verbuchen konnte. Während Maksim dem Zug seines d – Bauern hinterher trauerte, brachte sich Achim mit dem Vorrücken seines e – Bauern bereits in der Eröffnung in Bedrängnis. Nach dem Verlust des nun nicht mehr ausreichend bewachten d – Bauern erfolgte der Abtausch etlicher Figuren, so dass sich ein doppeltes Turmendspiel ergab. Dass diese auch mit einem Bauern Rückstand häufig noch remis enden, war Achim selbstverständlich klar. Sein Kampfgeist brachte seinen Gegenspieler offenbar aus dem Konzept, so dass Achims g – Bauer schließlich zum Matchwinner wurde.

Eine lange Theorievariante brachten André und sein Gegenüber im Grünfeld – Inder aufs Brett. Als der Lippstädter seinen Bauern auf d4 anbot, besaß André die freie Auswahl, ihn mit der Dame oder dem Läufer zu verspeisen. Erst mehrere Züge später stellte es sich heraus, dass der Bauern für den Läufer eine verbotene Frucht war. Da war es allerdings schon zu spät. Eugen hatte eine Variante in der Pirc - Verteidigung vorbereitet, die tatsächlich aufs Brett kam. Bei der Auswahl seiner möglichen Gegner nennt man das wohl „Intuition“. Seinen Kontrahenten traf vermutlich die Keule, als unser IM mit seiner Dame den Springer auf c3 entfernte. Eine kleine Kombination brachte ihm einen wichtigen Bauern ein, dem Eugen später einen weiteren hinzu fügen konnte. Im Turmendspiel ließ danach nichts mehr anbrennen.

Stefan Lupor sollte wie fast immer die schwerste Aufgabe lösen. Obwohl die Stellung optisch im Gleichgewicht zu sein schien, konnte das Lippstädter Spitzenbrett einen zunächst minimalen Vorteil nach und nach vergrößern und schließlich sein Läuferpaar gewinnbringend in Szene setzen. Stefan Arndt wählte im Grand – Prix – Angriff den doppelten Vorstoß des d – Bauern und sicherte sich zunächst etwas Raumvorteil. Nach dem Abtausch der Dame und aller Leichtfiguren verblieb er mit der etwas schlechteren Bauernstruktur. Da dennoch kein Gewinnweg in Sicht war, einigten sich beide Spieler auf eine Punkteteilung. Norbert hatte schon in der Eröffnung reichlich Zeit investiert, um „seinen Franzosen“ nicht zu misshandeln. Im Mittelspiel preschte sein Gegenspieler unvorsichtigerweise mit seinem a – Bauern nach vorne, was Norbert zu einem Ritt mit einem seiner Springer am Damenflügel nutzte. Den positionellen Vorteil, den er wenig später in einen materiellen ummünzen konnte, hätte er beinahe wieder verspielt. Trotz knapper Bedenkzeit lehnte er eine Remisofferte ab, eroberte wenige Züge später die letzte gegnerische Figur und bremste damit die vorgerückten Bauern rechtzeitig aus.

Bei herrlichem Sonnenschein lockte nach den zahlreichen Denksportaufgaben die Lippstädter Innenstadt mit kulinarischen Genüssen, die wir uns nicht entgehen ließen. Mitte November gibt mit Letmathe ein Konkurrent aus dem Iserlohner Bezirk seine Visitenkarte im Marienstift ab. Im 1. Heimspiel hängen die Trauben für uns wie schon am 1. Spieltag in Plettenberg reichlich hoch, wenn u. a. der ehemalige Deutsche Blitzmeister Karlheinz Podzielny und die Deutsche Meisterin von 2015, Zoya Schleining, antreten werden.  

4.. Runde Stadtmeisterschaft

Paarungsliste der 4. Runde

Teilnehmer          Punkte - Teilnehmer          Punkte  Ergebnis 
Schröder, Ulrich      (2)  - Bruchmann, Norbert    (3)    0 - 1
Nasoyan, Maksim       (2)  - Flockenhaus, Robert   (2)    1 - 0
Rüdiger, Günter       (2)  - Florian Krause        (2)    ½ - ½
Czychon, Ronald       (1)  - Schwenger, Kurt       (2)    ½ - ½
Ollhoff, Hans Werner  (1)  - Tomasjan, Samuel      (1)    1 - 0
Manns, Fritz          (1)  - Krake, Michael        (1)    0 - 1
Gross, Friedrich      (1)  - Nasoyan, Narek        (0)    1 - 0

 

Stand nach der 3. Runde

Teilnehmer              TWZ     Punkte   Buchh      BuchSum
Bruchmann, Norbert      1996      3        5.0        18.0
Nasoyan, Maksim         1872      2        6.0        14.0
Rüdiger, Günter         1738      2        6.0        13.0
Schwenger, Kurt         1719      2        4.0        14.0
Florian Krause          1820      2        4.0        14.0
Flockenhaus, Robert     1361      2        3.0        16.0
Schröder, Ulrich        1626      2        3.0        14.0
Ollhoff, Hans Werner    1513      1        6.0        12.0
Tomasjan, Samuel        1385      1        5.0        15.0
Gross, Friedrich        1379      1        5.0        11.0
Czychon, Ronald         1631      1        5.0         9.0
Krake, Michael         (1200)     1        3.0        16.0
Manns, Fritz            1235      1        3.0        14.0
Nasoyan, Narek           761      0        5.0         9.0

 

Eine vollständige Aufstellung der Runden und Ergebnisse findet man hier!

Pokal-Halbfinale

Am Freitag durfte unter notarieller Aufsicht Zino die beiden Halbfinal-Paarungen des Pokalturniers auslosen.

Folgende Begegnungen sind dabei rausgekommen:

Günter Rüdiger - Andreas Klümpen
Aik Arakelian    - Jonas Diegel

Das Endspiel findet am 8.12. statt. Bis dahin sollte die beiden Partien ausgetragen sein.

Pokalturnier Halbfinale

Am kommenden Freitag findet die Auslosung des Pokalhalbfinals statt.

Im Rennen um den Pott befinden sich noch

  • Günter Rüdiger
  • Jonas Diegel
  • Andreas Klümpen
  • Aik Arakelian