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Herzlich Willkommen auf der Homepage der SG-EN-SÜD

Wir freuen uns über Ihren Besuch und stehen bei Rückfragen gerne zur Verfügung.

Kommen Sie doch mal Mittwochs oder Freitags auf eine Schachpartie in unser Vereinsheim.

Spielbetrieb: Freitag 19:00-00:00 Uhr Jugendspielbetrieb: Dienstag von 17:00-19:00 Uhr (Training) & Freitag: 17:00-19:00 Uhr

Ort: Umkleidehaus an der Rennbahn, Jesinghauser Str. 50 in 58332 Schwelm

Knappe 3,5:4,5-Niederlage zum Auftakt in der NRW-Klasse!

Beim gemeinsamen Abendessen hellte sich die Stimmung ein wenig auf, nachdem unmittelbar nach Beendigung des Mannschaftskampfes in Südlohn die 3,5:4,5-Niederlage unterschrieben werden musste und sich etwas Frust ob der ausgelassenen Siegchancen breit gemacht hatte.

Als Mannschaftsführer versuchte Stefan die positiven Aspekte der Begegnung hervorzuheben. Insbesondere fiel ihm die flotte Spielweise unseres IM zu Beginn der Partie auf. „Als ich mit wenigen Minuten Verspätung den Turniersaal erreichte und auf die bereits im Gange befindlichen Partien schaute, stellte ich fest, dass sich Eugen bereits im Endspiel befand.“ Tatsächlich dauerte es nicht allzu lange, bis sein Gegner einsah, dass er mit dem zweischneidigen Blackmar-Diemer-Gambit nicht die richtige Eröffnung gewählt hatte.

Der Ausgleich für die Gastgeber ließ allerdings nicht lange auf sich warten, da Maksim in der Eröffnung gedanklich schon einen Zug weiter war und seinen angegriffenen Springer stehen ließ. Es folgten drei Unentschieden durch Stefan, Aik und Achim, die mit den weißen Figuren operierten und mittlere bis klare Vorteile zu besitzen schienen. „Fritz“ konstatierte später bei Aik immerhin +3,5. Auch Achim dürfte hiervon nicht weit entfernt gewesen sein. Die zähe Verteidigung ihrer Kontrahenten erwies sich später leider als erfolgreich.

Antony spielte in seiner ersten Partie für die 1. Mannschaft mutig nach vorne und opferte (no risk, no fun) einen Springer für zwei Bauern, um die Verteidigung des gegnerischen Monarchen zu entblößen. Dieser überlebte infolge des Damentauschs den Angriff, musste sich aber immer noch etwas gegen Antonys Freibauern einfallen lassen, was ihm letztlich gelang. Thomas konnte im Mittelspiel zunächst einen Bauernverlust nicht vermeiden, spielte aber kreativ weiter und suchte nach Chancen im Königsangriff. Da dieser bei einem weiteren Bauernverlust abgeschlagen werden konnte, hatte Thomas schließlich das Nachsehen.

Beim Stand von 2,5:4,5 konnte Norbert nur noch Ergebniskosmetik betreiben, indem er sich in einem Turm-Springer-Bauern-Endspiel für seine Niederlage gegen denselben Gegner aus dem Jahr 2018 revanchierte.