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Herzlich Willkommen auf der Homepage der SG-EN-SÜD

Wir freuen uns über Ihren Besuch und stehen bei Rückfragen gerne zur Verfügung.

Kommen Sie doch mal Mittwochs oder Freitags auf eine Schachpartie in unser Vereinsheim.

Spielbetrieb: Freitag 19:00-00:00 Uhr Jugendspielbetrieb: Mittwoch von 17:00-19:00 Uhr (Training) & Freitag: 17:00-19:00 Uhr

Ort: Vereinsheim an der Rennbahn, Jesinghauserstr. 50, in 58332 Schwelm

Aktuelles

Open in Herne

vom 19.-23.06. findet das Unser Fritz Open in Herne statt. U.a. auch einige Spieler unseres Vereins: ( Heller, Bruchmann, Arakelian, Küsgen und Beller)

Vorläufige Teilnehmerliste

im Basic sind 2 Spieler von uns dabei: Nasoyan, N. und Scholz, G.

Vorläufige Teilnehmerliste

Hier ein kleiner Bericht mit Foto vom Turnier

Gute Platzierungen und Siege der SG EN-Süd beim : Unser Fritz Open 2019 vom 19. bis 23 Juni

Mit zwei Platzierungen unter den ersten 10 und zwei Ratingsiegen schnitt unser Verein bei diesem Open sehr gut ab.

Norbert Bruchmann erspielte sich den 6. Platz der Gesamtwertung in einem Umfeld starker Spieler mit jeweils mindestens 100 DWZ Punkten mehr. Besonders belohnt wurde der Kampfgeist durch den Gewinn des Rating-Preises der Spieler mit einer DWZ unter 2100.
Diesen Gewinn sicherte auch das Remis in der letzten Runde. Witzigerweise  wurden ausgerechnet Norbert und Aik für eine gemeinsame Partie ausgelost.  Wer nun erwartet hatte , daß ein Kurzremis Beiden den nötigen halben Punkt einbrachte, sah sich getäuscht.  Beim Sylvester Open in Gelsenkirchen hat der Berichterstatter solches schon bei Spielern der Spitzengruppe gesehen. Man einigte sich nach zwei Zügen auf Remis. Hier nun wurde aber hart gekämpft, beide Spieler kennen sich natürlich ausgezeichnet und haben schon viele Partien miteinander ausgefochten. Ein Remis war daher nach einiger Zeit nicht zu vermeiden und wurde der Spielstärke und dem Einsatz der Kontrahenten gerecht.

In der Gesamtwertung lag Aik Arakelian auf  Platz 9 .  Aik  hatte mit 5 Punkten die gleiche Punktzahl wie Norbert, aber die schlechtere Buchholzwertung. Ein Unterschied von nur 3,5 Buchholz - Punkten machte die Differenz von 3 Plätzen aus. Wie eng die Spitzengruppe zusammen lag, wird dadurch deutlich. Zu betonen ist die kämpferische Leistung von Aik.  Er kam sozusagen von ganz unten. Die erste Partie ging  gegen einen 1543er Spieler  verloren. Belohnt wurde der Kampfgeist besonders durch den Gewinn des Jugendpreises: 1. Platz bei „Jugendliche geb.  2001 und  jünger“.

Auch Achim Heller spielte im Turnier stark (obwohl er selbst es wahrscheinlich etwas kritischer sieht ), erreichte immerhin 3,5 Punkte und damit 50% . Etwas unglücklich endetet seine letzte Partie, Achim hatte mit Schwarz auf der H- Linie eine starke Turmbatterie, sowie einen Läufer und übte damit mächtig Druck auf die gegnerische Königsstellung aus. Allerdings stand sein König ebenso unkomfortabel, zwar von 3 Bauern vor dem Allerschlimmsten gedeckt, stand er doch sehr eingeengt von einem gegnerischen Turm und Springer . Ein aktives Spiel mit seiner Dame hätte wahrscheinlich den Sieg gebracht, aber es fehlten hier ein oder zwei Tempi. So war es der Gegner, welcher seine Dame aktivieren konnte. Seine Königsstellung war nicht mehr zu halten.

Antony Beller und Dirk Küsgen suchten ganz bewußt die Herausforderungen und hatten jede Menge sportlichen Ehrgeiz. Sie erreichten den 49. Und 51. Platz mit jeweils 2,5 Punkten. Um das Preisgeld des Gesamtsieges hätten sie  sicherlich  mitgespielt beim

Unser Fritz Basic

welches gleichzeitig in  der  nebenliegenden Turnhalle stattfand, dies war ausgeschrieben für Spieler bis DWZ 1700. Aber Orginalton Antony : „ Ich  spiele lieber gegen stärkere Spieler und kann mich daher besser entwickeln in der Zukunft“.

Beim Basic spielten mit : Narek Nasoyan und Gerfried Scholz.

Narek war in der komfortablen Lage einen eigenen Adjutanten mitzubringen, welcher das „Ein und Andere“ für ihn vorbereitetet und zuarbeitete. Eine Aufgabe welche seinem Bruder viel Spaß bereitete, mal eine ganz andere Rolle für ihn. Aufgrund seiner aktuellen DWZ hatte es Narek natürlich extrem schwer, aber zwei Punkte konnte er doch mit nach Hause nehmen.  Das letzte Spiel verlor er leider, obwohl sein Bruder eine Überraschungswaffe ( das Nordische Gambit ) gegen die ebenbürtige Gegnerin vorbereitete. ( Die Vorbereitung verlief nicht beeinflußt vom Berichterstatter )  Leider war die Vorbereitung für die Katz , die Gegnerin lehnte das Gambit ab. Es entstand eine stabile vorteilhafte Stellung für Narek. Leider  hatte Narek´s Dame ein zu hohes Sicherheitsbedürfnis und versteckte sich in der eignen Königsstellung.  Dies  war natürlich zu passiv, hier gilt der alte militärische Grundsatz : „ Wirkung geht vor Deckung“.  Bedingt dadurch war leider die Niederlage unvermeidlich.

Mit 3,5 Punkten erreichte Gerfried Scholz knapp  nach Buchholz den Ratingpreis bis DWZ 1300.  3 Remise , zwei Niederlagen und zwei Siege brachten die nötigen Punkte. Überweigend spielte er gegen stärkere Gegner, so auch beim letzten entscheidenen Spiel. Er gewann mit dem Grand Prix Angriff.  Bei der späteren Analyse standen dem Experten Norbert zwar die Haare zu Berge als er sah, daß um den gegnerischen schwarzfeldigeren Läufer zu beseitigen ein weißer Bauer geopfert wurde.  Der Gegner kannte sich aber in den entstandenen Stellungsbildern nicht so gut aus und verlor. Der entscheidende Punkt zum Ratingsieg wurde so in letzter Minute für Gerfried eingefahren.

Zu danken bleibt den ehrenamtlichen Organisatoren, welche mit viel Engagement für den Spaß und Wohlergehen der Teilnehmer arbeiteten .

Bleibt zu rüsiemieren : Es hatte allen viel Spaß und Freude gebracht  und auch ein schönes Gemeinschaftserlebnis.

Allen, welche schon länger keine Open gespielt haben, bleibt zu empfehlen:

Sei  offen  für ein Open und spiele mal  wieder !

Bericht von Gerfried Scholz