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Herzlich Willkommen auf der Homepage der SG-EN-SÜD

Wir freuen uns über Ihren Besuch und stehen bei Rückfragen gerne zur Verfügung.

Kommen Sie doch mal Mittwochs oder Freitags auf eine Schachpartie in unser Vereinsheim.

Spielbetrieb: Freitag 19:00-00:00 Uhr Jugendspielbetrieb: Mittwoch von 17:00-19:00 Uhr (Training) & Freitag: 17:00-19:00 Uhr

Ort: Wichernhaus, Buchenstr. 13 (Eingang über die Birkenstr. 9) in 58256 Ennepetal

1. Mannschaft mit Abwärtstrend!

Bislang lief das Jahr 2020 für unsere erste Mannschaft wenig erfolgreich. Als Außenseiter kassierten wir zunächst Mitte Januar bei Solingen III mit 2,5:5,5 eine durchaus einkalkulierte Niederlage. Die 1:7-Klatsche gegen den eigentlich ebenbürtigen Konkurrenten aus unserem Verband, Siegen-Weidenau, stand allerdings nicht auf dem Programm.  

Der Spielverlauf in Solingen ließ zwischenzeitlich schon auf einen Punktgewinn bei einem der Aufstiegskandidaten hoffen. Nachdem Achim mit den weißen Figuren seinem Gegner, der eine erheblich bessere Wertungszahl aufwies, ein Remis abringen konnte und auch Stefan gegen den leicht favorisierten Kontrahenten am Spitzenbrett eine Punkteteilung erzielt hatte, kassierte Aik seine erste Saisonniederlage. Wie er später erklärte, hatte er zwei Varianten vertauscht und durch die Festlegung des Zentrums mittels des Bauernzuges d5 seinem Gegner gutes Spiel am Königsflügel ermöglicht. Auch Eugen musste sich erstmals geschlagen geben, obwohl die halboffene b-Linie und die Anordnung seiner Figuren ihm keine schlechten Perspektiven zu bieten schienen.

Recht kompliziert verlief die Partie von Maksim, der eine Figur gegen 2 Bauern für einen starken Königsangriff ins Geschäft steckte. Dieser verlief letztendlich nicht erfolgreich, so dass sein Gegenüber seinerseits mit dem materiellen Vorteil zum Konter überging. Nahe am vollen Punktgewinn war Thomas, der im Endspiel trotz einer Bauernminderheit mit seinem Turmpaar gegen das gegnerische Läuferpaar leichten Vorteil besaß. Diesen konnte er allerdings nicht vollständig verwerten und lenkte in den Remishafen ein.

Damit war die Niederlage besiegelt, an der auch Norbert mit seinem ersten Saisonerfolg nichts mehr ändern konnte. Eine seltene Konstellation hatte sich an seinem Brett ergeben, auf dem beide Parteien mit zwei Türmen operierten, der Solinger Spieler 6 Bauern auf seiner Seite hatten, während Norbert noch ein Springer und Läufer zur Verfügung standen. Diese nutzte er für den Angriff auf die Bauern, deren Anzahl sich schnell auf die Hälfte reduzierte. Trotz eines Fehlers, der ihn den Läufer kostete, strickte er ein Mattnetz um den gegnerischen König.

Martin hatte mit einem Figurenopfer den gegnerischen Monarchen aus seiner Deckung, die ihm seine Bauern zunächst noch gewährt hatten, geholt. Seine restlichen Figuren, die er in den Angriff schickte, schienen die Entscheidung zu seinen Gunsten zu bringen. Bei der Auswahl mehrerer guter Fortsetzungen entschied er sich allerdings nicht für die beste, wie die spätere Analyse zeigte. Der Damentausch verschaffte dem Solinger Spieler wenig später ausreichende Entlastung, so dass letztendlich dessen Materialvorteil die Begegnung entschied.

 

Die Geschichte gegen Siegen-Weidenau ist hingegen schnell erzählt. Mit derselben Mannschaftsaufstellung wie gegen Solingen wollten wir gegen die von der Papierform her ebenbürtigen Gäste aus Weidenau zumindest mit einem Unentschieden dem Klassenerhalt ein Stück näher kommen. Nach Rücksprache mit Stefan nahm Norbert eine frühe Remisofferte von Michael Meinhardt, mit dem er sich schon zahlreiche, teils packende Begegnungen gelieferte hatte, an. Mit demselben Ergebnis endete wenig später auch die Partie von Aik gegen Bernd Donner, der zu seinen besten Zeiten immerhin eine ELO - Zahl von mehr als 2300 vorweisen konnte. Dass diese beiden Teilerfolge die gesamte Tagesausbeute bleiben sollte, war zu diesem Zeitpunkt nicht abzusehen, auch wenn Achim wenig später in einer komplizierten Stellung das Nachsehen hatte. Die besten Aussichten auf einen Erfolg besaß Stefan am Spitzenbrett, der zunächst mit einem starken Läuferpaar agierte und im Endspiel auf einen Mehrbauern verweisen konnte. Da sich sein König jedoch nicht in eine aktive Position bringen konnte, ereilte ihn das gleiche Schicksal wie zuvor Achim, Eugen, Martin, Maksim und Thomas.

Ende Februar sollte im Hinblick auf den angepeilten Klassenerhalt gegen den Tabellenvorletzten, den SV Siegen, unbedingt ein Sieg her.

Ergebnisse und Tabelle befinden sich auf: https://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2019/2865/